Samstag, 27. April 2013

Homeschool-Ausflug zum Schloss Hallwyl

Bernice Zieba, Jan Zieba, Homeschool Blog, Homeschooling, Verein Bildung Zuhause
Am letzten Donnerstagnachmittag fand unser Homeschool-Ausflug zum Schloss Hallwyl statt. Insgesamt waren wir sechs Familien, die sich beim ritterlichen Schloss, das von Wasser umgeben ist, versammelten.

Das Wetter war einfach perfekt!

Nebst den diversen Themen die ausgestellt waren, war das Schloss für sich alleine schon sehenswert.

Die Kinder überschritten wagemutig die Ziehbrücke, sprangen Treppen rauf und runter im Schlossturm, guckten vorsichtig in das Gefängnisloch, hörten mittelalterliche Musik, rochen Heilkräuter, setzten sich auf noblen Möbeln usw., usf. Die Einrichtung war kinderfreundlich, d.h. vieles durften die Kinder anfassen und ausprobieren.

Im Hof flogen Turmdohlen herum und als ich auf der Bank sass, konnte mir so richtig gut vorstellen, wie das Leben in alten Zeiten ausgesehen haben durfte.

Am Ende der Besichtigung standen wir zusammen auf der kreisrunden Wiese für ein Gruppenbild. Dann ging es auf zum Brötle...

Gleich in der Nähe des Hallwyler Schlosses nutzten wir ein schon vorbereitetes Grillfeuer, um Würste zu brötlen und assen unser Z'Mittag. Es fanden interessante Gespräche statt rund um's Homeschoolen. Interessant aus dem Grund auch, weil dies eine Versammlung von Familien mit sehr unterschiedlichen Hintergründen war.

Also, alles in allem eine gute Erfahrung. Wiederholung ähnlicher Art erwünscht...!


Mittwoch, 24. April 2013

Wie machen wir Pisanki?

Es ist zwar schon lange nicht mehr Ostern, aber heute möchte ich die Bilder veröffentlichen, die wir vor Ostern gemacht haben. Wir haben ja jetzt endlich Wetter wie zu Ostern! Herrlich, wie die Wiesen voll gelber Blumen sind und sich Knospen an den Bäumen zeigen...

Und da es nächstes Jahr wieder Ostern wird, zeige ich euch, wie das Dekorieren von Ostereiern mit der Wachsreservetechnick (oder auch Batik genannt) geht. Meistens verwende ich ukrainische Muster. Man ist aber frei, irgendwelche Muster mit dieser Technik auf das Ei zu "schreiben".


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1) Wenn das Ei verunreinigt ist, in lauwarmen Waser (mit 1 Löffel reinem Essig) sorgfältig waschen, ohne zu reiben. Anschliessend mit einem Eibohrer ein einziges Loch bohren.

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2) Ei mit einer Eipumpe im einen Loch auspumpen. Wenn alles entleert ist, die Pumpe mit Wasser füllen und das Ei damit auswaschen.
 
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3) Das ausgewaschene Ei über Nacht trocknen lassen. Die Eier kann man ganz gut auf einem Holzbrett mit Nägeln (die von unten durchgeschlagen wurden) trocknen lassen. Nun kommt das Dekorieren mit Wachs: zuerst unbedingt das Eiloch dick mit Wachs zudecken, damit keine Farbe einrinnt! Das Dekorieren geht mit einer sogenannten Kistka. Das ist ein ganz kleiner Trichter, der mit Wachs gefüllt wird und dann über der Kerzenflamme erhitzt wird, bis das Wachs geschmolzen ist. Nicht zu lange über die Flamme halten, sonst wird es zu sehr flüssig und verursacht Kleckse auf dem Ei.





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4) Wenn man alle Dekorationen ausgeführt hat, die weiss bleiben sollen, kann man das Ei in die erste Farbe eintauchen lassen. Das Ei sollte unter dem Wasserspiegel sein. Dazu kann man ein leeres Gewürzglas verwenden, das das Ei unterdrückt.
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5) Nach dem Färben die Farbtropfen sorgfälltig abtupfen.

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6) Anschliessend wird alles was rot (oder eine andere Farbe) bleiben soll mit Wachs bedeckt. Aufgepasst! Nach gelb kommt orange, dann rot. Auf dunkle Farben passen keine helle Farben mehr.


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7) Wenn die roten Muster mit dem Wachs reserviert wurden, kann man das Ei in die nächste Farbe eintauchen. Hier ist es schwarz - die Schlussfarbe.
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8) Das Ei stets mit einem Löffel sorgfälltig aus der Farbe nehmen und mit Papier abtupfen.


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9) Jetzt kommt der schönste Moment: Das Ei wird senkrecht an die Kerzenflamme hingehalten, so dass das Wachs leicht schmilzt. Dann mit einem Tuch oder Küchenpapier das Wachs abwischen. Diesen Vorgang wiederholt man so lange, bis alles Wachs weg ist und das ganze Muster zum Vorschein kommt.

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10) Hier das fertige Ei. Wenn man mit etwas Terpentin auf einem Stück Stoff abputzt, können noch störende Spuren entfernt werden. Dieses Ei, welches ihr hier seht, ist mit einem uralten ukrainischen Muster, das auf Töpfereien gefunden wurde geschmückt worden.

Samstag, 13. April 2013

The Romeike Story - Über 100'000 Unterschriften!

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Die "Romeike-Petition" hat die notwendigen 100'00 Unterschriften überschritten!

Die Homeschool Organisation HSLDA hat nun ein Video über den Fall Romeike gedreht:


Samstag, 6. April 2013

Projektwoche zu Ostern

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Ukrainische Ostereier, "Pisanki", Bild: Luba Petrusha
Ostern vorbei. Wir hatten eine Woche lang eine Homeschool-Projektwoche Zuhause in der Familie. In dieser Zeit haben wir Pisanki, d.h. Ostereier nach ukrainischer Tradition gestaltet. Am ehesten lässt sich diese Art als Wachsreservetechnik umschreiben.

Die Eier werden in Farben getaucht. Mit einem Wachsschreiber ("Kistka") werden Muster und Formen "geschrieben" und dadurch jeweils das Muster reserviert, das in der bestimmten Farbe erhalten bleiben soll. Zum Schluss wird alles Wachs in der Kerzenflamme abgeschmolzen. Zum Vorschein kommt die schöne Verzierung.
Fotos folgen...

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